Astrofotografie von Helmut Heinicke

Seit Jahrtausenden haben sich die Menschen mit den Sternen beschäftigt. Heute ist die Astronomie eine vielschichtige Wissenschaft. Aber auch der Amateurastronom kann an den Wundern des Weltalls teilhaben. Vor allem die Fotografie eröffnet völlig neue Sichtweisen und Erlebnisse


“Star of Europe Awards - Best Astrophotography Blog 2015"
Das Ergebnis der Publikumswertung liegt jetzt vor. Ich möchte mich bei Allen recht herzlich bedanken, die für meine Webseite gevotet haben! Ihr habt mir ein tolles Ergebnis beschehrt, das mich weiter anspornt.

In Deutschland und Österreich: 2. Platz

In Europa: 10. Platz

Das Gesamtergebnis ist hier einzusehen

STAR OF
EUROPE ASTROPHOTOGRAPHY AWARDS 2015

STAR OF
EUROPE ASTROPHOTOGRAPHY AWARDS 2015


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HII - Region im Sternbild Schwan mit den Nebeln Sh2-115 und Sh2-116 (= Abell 71), Okt. und Dez. 2017
TEC140, FLI - ML 16200, RGB + Ha + OIII + SII, Gesamtbelichtung = 8 Std. 10 Min


Startrails am Fuße der Zugspitze, Okt. 2017
Canon EOS 60Da, Zoom-Objektiv 10 - 22mm, @ 12mm, Bl. 4.0, ISO800


Merkur-Transit vor der Sonne, 9.5.2016, 17:27 h MESZ
TEC 110 FL, Solar Spectrum Ha-Filter, 0,35 Å, Winkeldurchmesser von Merkur = 12"


Im Mai 2016 stand der Planet Mars wieder in Opposition zur Sonne. Allerdings kam der Planet von Süddeutschland aus gesehen maximal nur knapp 20° über den Horizont. Daraus ergeben sich zwei Probleme:
1.) die Luftunruhe ist in Horizontnähe meist sehr schlecht, d.h. Mars zittert sehr stark im Teleskop und erscheint "verbeult".
2.) Nahe des Horizontes wirkt die Atmosphäre ähnlich wie ein Prisma. Die Lichtstrahlen werden gebeugt, wobei die blauen Lichtstrahlen stärker gebeugt werden als die roten. Das hat zur Folge, daß die oberen und unteren Planetenränder einen farbigen Saum haben und die Detailzeichnung schlecht wird.
Mir stand für diese Aufnahmen testweise der sog.
Atmospheric Dispersion Corrector von Gutekunst zur Verfügung, der die Dispersion der Lichtstrahlen korrigieren kann. Das hat tatsächlich gut funktioniert. Die große Luftunruhe blieb natürlich, weshalb die Detailzeichnung der Aufnahme nicht das Optimum erreichen konnte.


Partielle Sonnenfinsternis 20.3.2015, größte Bedeckung um 10:37 h MEZ = 70%
Pentax-Refraktor 75/500mm @ 1150mm, Canon EOS 60Da, Nersingen bei Ulm


Transit der Internationalen Raumstation (ISS) vor der Sonne
11.5.2011; 13h 09m 30s MESZ;     Beobachtungsort: Küpfendorf / Heidenheim..

Refraktor 75/500mm bei 1125mm Brenweite, LU165
Entfernung der ISS = 405 km; Transitdauer = 0,5 Sek



  Letzte Änderung
17.12.2017

   Monitor-Einstellung: Alle 10 Graufelder sollten getrennt sichtbar sein


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